A Bridge to the Holy Land

Das Heilige Land ist seit Jahrhunderten Knotenpunkt verschiedener Religionen auf der ganzen Welt. Jerusalem ist die Wiege des Christentums, welche noch immer eine vitale und lebendige Rolle im Leben dieses Landes spielt. Dennoch ist das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen verschiedener Religionen und Nationalitäten nicht immer einfach. Der Alltag in dieser Region wird zu oft bestimmt von Hass und Gewalt aufgrund sozialer und politischer Gründe.

„A Bridge to the Holy Land“ ist eine spanische Stiftung, die im Oktober 2013 von Monika Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg gegründet wurde und der sie heute als Präsidentin vorsteht. Die Stiftung hat zwei Sitze, einen in Jerusalem für das Heilige Land und einen zweiten in Madrid für Europa und Amerika. Das Ziel der Stiftung ist es, die lokalen christlichen Schulen in Israel, Palästina und Jordanien zu unterstützen. Es sind genau jene Schulen, denen häufig die finanzielle Unterstützung fehlt, um ihre Aktivitäten zu entwickeln, denn die Hilfen internationaler Institutionen und des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem sind – zu manchen Anlässen – nicht in der Lage, diese Zentren zu erreichen.

Der Glaube an das christliche Ethos dieser Schulen konstituiert eine ideale Lernatmosphäre, um die Kinder in einem Geist des Friedens, der Freiheit und des gegenseitigen Respekts zwischen verschiedenen Religionen und Nationalitäten zu erziehen.

Obwohl es Hindernisse gibt, glauben wir, dass eine solide Ausbildung in einem Geist des Freimuts und des gegenseitigen Respekts auf lange Sicht die Gesellschaft gerechter und toleranter macht. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentrieren sich all die Bemühungen darin, gleiche akademische Möglichkeiten den weniger wohlhabenden und marginalisierten Studierenden des Landes zu ermöglichen.

Die Stiftung fühlt sich verpflichtet, Zugang zu Bildung für eine maximale Anzahl von Kindern in Israel, Palästina und Jordanien zu garantieren, um ihnen das zu geben, was sie brauchen, um eine bessere Zukunft für sich und für die nächsten Generationen aufzubauen. Eine der größten Bedrohungen in diesem Land ist der Wille jüngerer Generationen, ihr Land zu verlassen, um ihren Lebensunterhalt woanders zu verdienen.

Um die Arbeitsbedingungen in den Regionen zu verbessern und eine hoffnungsvollere Zukunft zu versprechen, wollen wir die Bildungsphase vom „Kindergarten“ bis zur Sekundarschule finanzieren. Wenn die Schülerinnen und Schüler eine Grundausbildung absolviert haben, werden weitere finanzielle Mittel entweder in ein zweijähriges Programm oder in ein professionelles Training gesteckt – manchen wird auch der Zugang zu universitärer Bildung eröffnet. Nur auf diese Weise werden die nächsten Generationen von Bewohnern in dieser Region genug Autonomie haben, um in ihrem Land zu bleiben, ohne es verlassen zu müssen.

Auch wenn das Bildungssystem in Israel erst mit dem Alter von sechs Jahren beginnt, besuchen viele Kinder sogenannte Vorschulen. Genau da setzt die Stiftung „A Bridge to the Holy Land“ mit dem Stipendienprogramm an.

Das Hauptanliegen der Stiftung ist es, dass alle Schüler erfolgreich ihre Schulbildung absolvieren. Aus diesem Grund ist das Stipendienprogramm so ausgelegt, dass es ein jährliches „Follow up“ gibt, um die Leistungen jedes Kindes zu begutachten, welches von dem Programm profitiert.

„A Bridge to the Holy Land“ zeichnet sich durch die Expertise unseres Teams und unseres Wissens über die lokalen Schulen aus. Bislang ist es die einzige Institution, die ein „Follow-Up“-Stipendienprogramm entwickelt hat, welches Kinder befähigt, solide Bildung zu bekommen und später ein eigenes Business auf die Beine zu stellen.

Jedes Jahr vergeben wir 25 Stipendien an 25 neue Stipendiaten in verschiedenen Zentren aus der Region. Jede neue Klasse empfängt Hilfe für jeden neuen akademischen Kurs.

Das Evangelisierungsprojekt

Dem Anliegen folgend, einen Geist des Verstehens und des gegenseitigen Respekts zwischen Studierenden unterschiedlicher Hintergründe zu schaffen, wissend wie die christlichen Schulen in der Region einen idealen Nährboden für die Friedensbildung bereitstellen, haben wir in diesem Jahr ein Pilot-Evangelisierungsprojekt implementiert.

Die Ziele, die das Evangelisierungsprojekt zu treffen beabsichtigt sind:

  1. Das Bewusstsein über die Notwendigkeit zur Neuevangelisierung zwischen Christen zu schaffen, die in der Region leben (Religiöse, Konsekrierte, Laien) insbesondere die christlichen Gemeinschaften sowie die jüngere Generation.
  2. Ein stärkeres Einbezogen-sein zu fördern zwischen verschiedenen Parteien und Gruppierungen in den evangelisierenden Aktivitäten wie Lehre, Katechese, Workcamps sowie mit neuen Initiativen hervorzutreten und Projekte zu fördern, die diesem Zweck besser dienen können.
  3. Das Allgemeinwissen und das Verstehen der Kernprinzipien des christlichen Glaubens zwischen christlichen Studierenden zu verbessern.

Im Besonderen richtet sich das Evangelisierungs-Projekt an Religionslehrer, die aktiv die christliche Religion auf einem Highschool-Level an einer Bildungseinrichtung unterrichten.

Das finale Ziel, welches dieses Projekt zu erreichen versucht, ist, die Qualität, die Vermittlung und die Aufnahme der Unterrichtsinhalte sowie die katechetischen und apostolischen Aktivitäten zu verbessern.

Um das zu tun, haben wir eine Gruppe von acht lokalen Instruktoren – mit einer festen Verwurzelung im christlichen Glauben, die das Trainingsprogramm durchführen und durch das akademische Jahr führen.

Zentren im Heiligen Land gibt es in Gaza (Holy Family School), in Bethlehem (Holy Child Program, Polish Sister School) und in Jerusalem (Spanish School „Virgen del Pilar“).

In naher Zukunft beabsichtigen wir, Studierende und Aktivitäten in folgenden Schulen und Zentren zu unterstützen:

  1. Die lateinische Schule (Gaza)
  2. Lifegate (Bethlehem)
  3. Alif club (Jerusalem)
  4. Madaba Cultural – Center (Jerusalem)
  5. Bialik Rogozin School
  6. Our Lady Woman of Valor Pastoral Center (Tel Aviv – Yafo)
  7. Hayarden Elementary School (Tel Aviv)
  8. Our Lady of Peace Center für die Behinderten (Amman)
H.S.H. Monika Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg,
Präsidentin der Stiftung „A Bridge to the Holy Land“
Text übersetzt und redigiert von Benedikt Winkler

www.abridgetotheholyland.com

President
H.S.H. Monika Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Vice President
Mr. Antonio Quintana Velasco

Vice President for Palestine
Mr. George Issa-Ghattas

General Secretary
Mr. Salvatore Moccia

Board Member
H.S.H. Princess Nora von und zu Liechtenstein

Veröffentlicht von BWI-MEDIA

Theologe & Journalist - Artworks, Film and Documentary

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: