World Youth Day Panamá 2019

Mittwoch, 22 Uhr, Panama-Zeit. Die weiße Kathedrale St. Juan Bautista von Penonomé ist hell erleuchtet und bunt geschmückt. Lateinamerikanische Musik, laute Mikrofonansagen, spanische Lieder und Jubelrufe schallen den 160 jetlag-geplagten Weltjugendtags-Pilgern aus Deutschland entgegen. Die Müdigkeit eines Zwölfstunden-Flugs und einer dreistündigen Busfahrt wird schlagartig durchbrochen vom Eintauchen in ein Farbenmeer bunter Gewänder und folkloristischer Tänze. Nach einer kurzen Stärkung auf dem Pfarrhof geht es in der Kathedrale weiter. Doro und Korbinian von Jugend2000 stehen mit Spanisch-Dolmetschern am Ambo und koordinieren das Zusammenfinden von Pilger und Gastfamilie. In den nächsten Tagen heißt es, Gast zu sein; sich gegenseitig beschenken und sich berühren zu lassen von der anderen Kultur, von der Art und Weise, wie der christliche Glaube in Panama gelebt wird. Es braucht Mut, sich darauf einzulassen. Wer macht das schon, sich Fremden als Gast auszusetzen?

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